Drogen- und Substanzmissbrauch im Unternehmen
    Drogen- und Substanzmissbrauch im Unternehmen

 

 

 

Der Autor und seine Referenzen

 

Zur Person des Autors F.H. Wimmer

Ich wurde 1956 in Erlangen geboren. Nach meiner Ausbildung bei der Bayerischen Polizei war ich mehrere Jahre bei einem Spezialeinsatzkommando (SEK) tätig, ehe ich 1981 zur Kriminalpolizei, in ein Drogen- und Medikamentenkommissariat, wechselte. Zwischen den Jahren 1990 bis 1992 absolvierte ich nach vielen Fachlehrgängen ein Fachstudium an einer Beamtenfachhochschule.

Seit über 25 Jahren bin ich in leitender Funktion im Bereich der Drogen- und Medikamentenkriminalität tätig.

Im Jahre 2006 verbrachte ich einige Monate bei EUROPOL, in Den Haag/Niederlande.

Im Rahmen meiner Zusatz - Ausbildung zum Sportübungsleiter und der psychokinesiologischen Ausbildung bei Dr. Klinghardt und Dr. Funfack beschäftigte ich mich auch mit Verhaltensauffälligkeiten, auf die ich 1999 durch einen „echten“ Kriminalfall aufmerksam geworden war.

 

Der Beginn meiner Autoren und Referententätigkeit:

Informationen amerikanischer Medien über einen möglicherweise bestehenden Zusammenhang zwischen ADHS, Stimulantien, Psychopharmaka und Gewalttaten weckten 1999 mein Interesse für die Problematik und ich recherchierte aus kriminalistischem und kriminologischem Interesse.

Bei verschiedenen Rundfunkinterviews (Bayern 5, Privatsender), Fernsehbeiträgen (PRO 7) und Vorträgen in Deutschland, der Schweiz und in Österreich, wies ich auf die rechtlichen „Alltags“ - Probleme einer Langzeitbehandlung mit RITALIN®, MEDIKINET® und anderen Medikamenten mit dem Wirkstoff METHYLPHENIDAT hin und veröffentlichte nach verschiedenen Publikationen in Fachzeitschriften, im Jahre 2005 die 1. Auflage meines Buches „Hyperaktivität-RITALIN-Kriminalität???“ (ISBN 3-00-014640-7). In meinen Arbeiten ging ich auch auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur möglichen Entstehung von AD(H)S ein und stellte alternative Lösungsmöglichkeiten vor.

 

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen als Kriminalbeamter im Drogen- und Medikamentenbereich, die ich durch Hospitationen in Arztpraxen ergänzen konnte, wusste ich um die Gefahren, die hochwirksame Medikamente – insbesondere die mit betäubungsmittelhaltigen Inhaltsstoffen – und die Tatsache, dass viele Betroffene die Auswirkungen der Einnahme betäubungsmittelhaltiger Medikamente im Alltag unterschätzen. Die Feststellung, dass Betroffene zum Teil sehr unzureichend aufgeklärt waren, obwohl sie dazu verpflichtet wären, verstärkte die Problematik und die Notwendigkeit interdisziplinärer Aufklärung.

Neben der Behandlung verhaltensauffälliger Kinder mit betäubungsmittelhaltigen Fertigarzneimitteln, wurde nämlich ein zunehmender Missbrauch der Medikamente festgestellt.

 

Obwohl meine Aufklärung auf rein objektiven Fakten, wie der Teilnahme am Straßenverkehr, Reisen ins Ausland oder die Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit, beruhte, wurde ich zwischen 1999 bis 2007 massiv kritisiert. Die Kritik ging teilweise sehr massiv „unter die Gürtellinie“.

 

Doch die Ergebnisse eines Risikobewertungsverfahrens zu METHYLPHENIDAT, das die EU-Kommission zwei Jahre lang durchführen ließ und 2009 zu einer verbindlichen EU-Kommissionsentscheidung führte, bestätigte meine Rechercheergebnisse und zwang die Fachgesellschaften der Ärzteschaft zu einer Änderung der häufig praktizierten Behandlungsstrategie.

 

Auch Krankenkassen, Apothekerverbände und sonstige Institutionen, die mit der Problematik beschäftigt sind, reagierten langsam auf die offensichtlich viel zu häufige Verordnung von RITALIN® & Co und die zunehmende missbräuchliche Ausnutzung der pharmakologischen Eigenschaften der Präparate durch gesunde Menschen, Studenten, Schüler und gestresste, extrem leistungsorientierte Manager.

 

Die Thematik Medikamentenmissbrauch:

Parallel zur Entwicklung im Bereich betäubungsmittelhaltiger Medikamente zur Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten konnte man  besorgniserregende Veröffentlichungen über NEURODOPING und die Verwendung von RITALIN® zur Konzentrations- und Leistungssteigerung lesen. 

Dabei werden Betroffenen therapeutische Alternativen – die mittlerweile, wenn auch zaghaft, Anerkennung finden -  oft gar nicht angeboten, obwohl die Verordnung von betäubungsmittelhaltigen Arzneien nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz an genaue Bedingungen geknüpft ist und die Mittel nur dann verordnet werden dürfen, wenn es medizinisch begründet ist und dem Patienten nicht schaden kann.

Und begründet ist die Verordnung noch lange nicht, wenn METHYLPHENIDAT als erste therapeutische Maßnahme überhaupt und dann noch als alleinige Therapiemaßnahme eingesetzt wird.

Erste staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im Freistaat Bayern bestätigen die Sensibilität der Strafverfolgungsbehörden in diesem Bereich.

Stellungnahmen von Fachleuten im Rahmen von Symposien, wie dem Symposium MEDIKAMENTENMISSBRAUCH, das die deutschen Apothekenverbände in Zusammenarbeit mit dem ADAC und dem Deutschen Olympischen Sportbund, im November 2011 in Berlin, veranstalteten bestätigen die Rechercheergebnisse bezüglich zu häufiger oder gar rechtswidriger Verordnung.

 

Die EU-Kommissionsentscheidung zu METHYLPHENIDAT hat in Zusammenhang mit den gesetzlichen Vorgaben des § 13 Betäubungsmittelgesetz (BtMG) auch die Strafverfolgungsbehörden wurden mittlerweile hellhörig gemacht.

Offensichtlich sind vielen Therapeuten die rechtlich vorgeschriebenen Aufklärungspflichten bei der Verordnung von Betäubungsmitteln nicht hinreichend bekannt und auch Verweise auf mögliche rechtliche Probleme bei der Einnahme von METHYLPHENIDAT wurden oft vernachlässigt. Hier ist unbedingt massive Aufklärungsarbeit zu leisten!

Denn nicht nur METHYLPHENIDAT in RITALIN®, MEDIKINET® oder CONCERTA® erfordert auch bei ordnungsgemäßer Verordnung die Beachtung einiger Regeln, sondern auch Medikamente wie FENTANYL, OXYCODON, LYRICA oder verschiedene Benzodiazepine. Bei diesen Medikamenten sind besondere Informationen an die Patienten weiterzugeben.

Im Übrigen eine Forderung die auch von den Teilnehmern interdisziplinärer Meetings zum Thema MEDIKAMENTENMISSBRAUCH im Jahre 2011 gestellt wurde. Bei den Treffen waren Vertreter von gesetzlichen Krankenkassen, kassenärztlichen Vereinigungen, Gesundheits- und Ordnungsbehörden, Vertretern von Strafverfolgungsbehörden, rechtsmedizinischer Institute und vor allem Vertreter der Kreisverbände der Apotheker und Ärzte zusammengetroffen, um vor allem im präventiven Bereich Lösungen zu erarbeiten und erforderlichenfalls – z.B. bei Vorliegen eines sogenannten Anfangsverdachts – konkret gegen Mediziner zu ermitteln, die offensichtlich gegen bestehende Rechtnormen, wie § 13 BtMG verstoßen haben könnten.

Ich selbst war in einigen Fällen selbst mit der Organisation und Durchführung dieser Meetings beauftragt.

Eine neue Sensibilität von Behörden und Institutionen zur Thematik „Medikamentenmissbrauch“ – der Begriff schließ im Übrigen auch rechtliche Folgen ein, die nach legaler Verordnung und bestimmungsgemäßer Einnahme zu beachten sind – erfordert auch ein Umdenken von Eltern, Lehrern, Jugendbetreuern, Lehrlingsausbildern und Personalverantwortlichen.

Erste Berufsgenossenschaften und große Unternehmen haben bereits reagiert und auf mein breit gefächertes Wissen zur Problematik zurückgegriffen, um zukünftige Nachteile für die Auszubildenden, Arbeitsnehmer und die Firma selbst zu verhindern.

Vortragsarbeit:

Vorträge zur Gesamtproblematik Arbeitssicherheit, die auch die Themenbereiche, NEURODOPING, DOPING oder MEDIKAMENTE am ARBEITSPLATZ einschließt, ergänzen das Aufklärungsangebot, das bereits Juristen, Vertreter von Krankenversicherungen oder auch Pädagogen in ihre Fortbildungsveranstaltungen aufgenommen haben.

Hinzukommt die Vorstellung von Testmöglichkeiten, die einen Verdacht im Betrieb auch ohne Strafverfolgungsbehörden ermöglicht und so den Sicherheitsgedanken im Betrieb und die Sicherheit und Fürsorge für die Mitarbeiter in den Vordergrund stellt.

Im Jahr 2012 wurde ich verstärkt durch Industriebetriebe als Referent zur Schulung oder zur Sensibilisierung von Führungskräften gebucht, um die für Industriebetriebe durch Arbeitsschutzverschriften bestehende Informationspflicht, auch im Bereich der Thematik „Medikamente und mögliche Folgen am Arbeitsplatz“ nachzukommen und den Betrieb und die Führungs- und Sicherheitskräfte effektiver mit der neuen..

Meine Arbeit wurde mittlerweile auch durch renommierte Tagesmedien, wie z.B. die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, bekannt (siehe SZ Nr. 124, Seite 6 – Gedopte Gehirne).

Seit 2010 hat sich mein Vortragsangebot auf den Gesamtbereich MEDIKAMENTE und illegale Drogen im Arbeits- und Schulbereich, sowie die Auswirkungen im Alltag erweitert.

Mein 3. Buch zur Problematik – Arbeitstitel: Medikamente & Drogen im Arbeitsbereich - mit vielen praktischen Hinweisen für Verantwortliche erscheint voraussichtlich im Juli/August 2014.

Seit 2011 halte ich in Industriebetrieben „Sensibilisierungsvorträge“ z.B. für Führungskräfte oder coache Sicherheitsleute bei der Anwendung von „Vortest-Möglichkeiten“ bei einem Verdacht des Medikamenten- aber auch Drogenmissbrauchs im Arbeitsbereich und stelle Möglichkeit der Erkennung von Missbrauch vor.

Hinzukamen Buchungen als Referent beim Bayerischen Notarztsymposium, Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, Staatsanwälte und natürlich Sicherheitsfachkräften. Die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Verband für die Sicherheit in der Wirtschaft e.V. kam am Ende des Jahres 2013 hinzu und soll ausgebaut werden.

Letztlich ist auch die Vorstellung von verschiedenen (arbeitsrechtlich relevanten) Gesprächstechniken bei Verdachtsfällen im Betrieb Thema meiner Vorträge.

Da die Problematik in vielen Betrieben mittlerweile heiß diskutiert wird und zunehmend Verdachtsfälle bekannt werden, glaube ich – und dies vor allem auch aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung vieler Unternehmer und Vorgesetzter – dass ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Drogen und Medikamente und meiner Zusatzausbildungen, meiner Buchrecherchen und praktischen Vortragserfahrung sicherlich auch für viele Betriebe, Ausbildungsstätten und Berufsschulen einen echten Mehrwert bringen kann.

Deshalb würde ich mich freuen, wenn Sie sich – falls Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben – bei mir melden und wir ganz individuell über Vortrags- oder Workshop Vorstellungen sprechen können.

 

Die Referenzen:

 

Presseveröffentlichungen

 

2001 – 2011: raum & zeit – Artikel über ADHS und NEURODOPING

Beiträge im Suchtmagazin – Schweiz u.a

Zusammenarbeit mit Redakteuren der Süddeutschen Zeitung,   Gedopte Gehirne

Zusammenarbeit mit Redakteuren der FAZ (2011/2012)

 

Fernseh- Rundfunkbeiträge:

 

2002 / 2010   Rundfunkinterviews – Bayern 5 und Privatsender

2004             PRO 7 – TAFF – Fernsehbeitrag (13.05.2004) 2010 -  ego fm/Radio Next Generation   / Thema: Neurodoping

2010             ERH-TV (Internet Fernsehen www.ERH-TV.de / ADHS

2011             hr2 - 23.02.2011 – Die gedopte Gesellschaft –

2011             Bayerisches Fernsehen, sowie

2012             ZDF neo (Sendetermin März 2013)

2014             Weitere Filme in Vorbereitung

2017              Film für das FRANKENFERNSEHEN (soll im Herbst 2017 gesendet werden)

 

Vorträge / Seminare (auszugsweise):

2005 - Therapeuten-, Pädagogen- und Juristenseminar von F.H. Wimmer – Airport Mövenpick Hotel – Nürnberg

2008 Fortbildung für Rechtsanwälte / z.B. Rechtsanwaltskammer Mittelfranken

2017 - und derzeit  Referent am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei, in Ainring, sowie beim BLKA

In dienstlicher Funktion Moterator von „interdisziplinären Meetings Medikamentenmissbrauch“, an dem auch Vertreter der Krankenkassen, Ärzte- und ‚Apothekenverbänden, der Polizei und Staatsanwaltschaftsowie Vertreter der Ordnungs- und Gesundheitsbehörden teilnehmen.

 

Zwischen 2014 - 2018 Führungsseminare bei Firmen wie

 

- MEKRA Lang (ERgersheim) 

- Leonhard KURZ AG (Fürth) 

- UVEX (Fürth)

-  IHK Nürnberg

- ARNDT Sicherheit, (Nürnberg)

- Berufsfachschulen für Ezieherinnen, (Gunzenhausen)

- Arbeitsmediziner Treffen, (Erlangen / Hannover)

- Lehrer-Fortbildungen (USEDOM)

- SIEMENS (Würzburg / Bayreuth / Erlangen / Nürnberg) und 

 

weitere Vorträge und Seminare vor Staatsanwälten, Vertretern der Gesundheitsämter, Polizei und Ordnungsbehörden sowie Arbeitsmediziner Treffen in Erlangen und Hannover und Bad Windsheim. 

 

BÜCHER:

 

  

BOORBERG-Verlag Frühjahr 2018 (ISBN 978-3-415-06207-8) 

 

 

 

ISBN 3-00-014640- 7 –  erschienen Ende 2005 – Verlag Der Finanzberater

 

 

 

ISBN 978-3-00-032476-5 – erschienen Nov. 2010 - Selbstverlag

Aktualisiert: 16. Juli 2018

 

 

 

Kontakt

Sie erreichen mich  unter:

 

0911/ 97791470 

0171 / 2046867

 

 

oder unter der E-Mail Adresse

 

f.h.wimmer@gmx.de

 

Nutzen Sie auch gerne das  Kontaktformular.

 

 

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