Infos zu meiner Autoren- und Referententätigkeit

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

was im Jahr 1999 mit einem Kriminalfall in Verbindung mit den ADHS-Medikamenten RITALIN(R), MEDIKINET(R), CONCERTA(R) und anderen begann - als ich als leitender Kriminalbeamter mit dem Fall eines straffälligen, hyperaktiven Jugendlichen betraut war - führte bis heute zu insgesamt 5 Büchern zu kriminolgisch, medizinischen Themen sowie zu meinem Selbstschutzprogramm PROTECT YOU & ME.

Zu diesem Programm ist im Februar 2020 ein neues Buch erschienen, zu dem der erfahrene Jurist Jörg Zitzmann seinen Beitrag, in Form von plausiblen Erklärungen zu Notwehr und Nothilfe beigesteuert hat.

 

Letztlich entwickelte sich meine leidenschaftliche Arbeit als Autor und Referent - die ich von 1999 bis 2017 nebenberuflich leistete - dazu, dass ich mittlerweile neben Rundfunk- und Fernsehbeiträgen (Eins zu Eins / Der Talk - Jenke Crime) auch in der Industrie und Wirtschaft als Sicherheitsberater, als Referent zu Themen wie "Drogen- und Substanzmissbrauch im Unternehmen - Fakten/Strategien/Hilfsangebote" sowie als Trainer für mein Selbstschutz-Programm gefragt bin.

Der Mehrwert meiner Arbeit liegt darin, dass ich als einer der dienstältesten Kriminalbeamten im Drogen- und Medikamentenbereich, aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen kann, den ich durch die Recherchen zu meinen Büchern noch sinnvoll erweitern konnte. Diese Erfahrungen gebe ich speziell an Führungskräfte in Wirtschaft und Industrie weiter und zeige Lösungsmöglichkeiten auf, die vor allem im Bereich der Arbeitssicherheit - wenn diese durch Medikamente oder Drogen gefährdet werden kann - einen echten Mehrwert bringt.

(siehe "meine Bücher"). 

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Auf dieser Seite möchte ich Sie über die Inhalte meiner Arbeit zu äußerst komplexen Themen informieren und versuchen, Ihnen den Mehrwert für sich, Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiter oder Ihre Schülerinnen und Schüler sowie - sofern es um Selbstschutz geht - den Nutzen für die eigene Person erläutern, sich mit dem Thema PROTECT YOU & ME auseinanderzusetzen.

 

DROGEN- & SUBSTANZMISSBRAUCH IM UNTERNEHMEN - Fakten/Strategien/Hilfsangebote

(ISBN 978-3-415-06207-8 Boorberg Verlag / Stuttgart)

 

In einer Epoche in der uns speziell in Europa  die Errungenschaften moderner Medizin und zeitgemäßer Arzneimittel auch bei schwersten Erkrankungen noch ein einigermaßen erträgliches Leben ermöglichen können oder unsere Arbeitsfähigkeit erhalten, hat sich besonders in den letzten Jahren ein Trend gezeigt, der besorgniserregend ist.

Es geht um die missbräuchliche Anwendung bestimmter Arzneimittel, die sogar massive strafrechtliche Folgen für die Vorgesetzten der Nutzer nach sich ziehen kann.

Hier ergibt sich ein Spannungsfeld für Führungskräfte und Mitarbeiter, da Medikamente einerseits nötig sind um beispielsweise die Arbeitsfähigkeit zu sichern und andererseits bestimmte Arzneien (z.B. betäubungsmittelhaltige Präparate) die Arbeitssicherheit gefährden können. 

Unabhängig davon, dass der Nutzen mancher Medikamente oder Therapieformen heiss diskutiert wird, beneiden uns andere Länder um unser (zu reformierendes) Gesundheitssystem und die damit verfügbaren Möglichkeiten. Doch mit dem negativen Trend des Substanzmissbrauches hat dies nur am Rande zu tun. Die hohen Leistungsanforderungen, falsch definierter Leistungswille und viele andere Faktoren begünstigen diese Entwicklung des Substanzmissbrauchs.

Denken Sie nur an Begriffe wie Neurodoping oder Neuroenhancement, an Sportdoping, an Niedrigdosisabhängigkeit von Benzodiazepinen oder die Diskussion um die zu häufige Verordnung von Antibiotika.

Doch nicht genug damit. Auch der Missbrauch illegaler Drogen ist weit verbreitet und heute nicht nur eine Erscheinung, die man in Randsider Gruppierungen findet, sondern häufig auch im Arbeitsalltag.  Immer wieder erfuhr ich während der Recherchen zu meinem Buch "Medikamente & Drogen im Arbeits- und Schulbereich" von tragischen Unfällen oder Abhängigkeitsproblemen in Zusammenhang mit Fentanyl-Schmerzpflastern, mit Methylphendidat haltigen Pillen, mit Oxycodon oder Lyrica oder auch mit illegalen Drogen, wie Crystal, Kokain, Spice und Legal Highs.

Mittlerweile ist im Arbeitsbereich auch die Problematik mit ärztlich verordnetem Cannabis entstanden, die nach Lösungen sucht und vielen Unternehmen neue Compliance Regeln abverlangen wird, weil Mitarbeiter Anspruch darauf haben ihre Medizin (Cannabis/Haschisch/Marihuana) während oder unmittelbar vor der Arbeitszeit einnehmen "müssen". 

 

Sie können mit der Thematik nichts anfangen, glauben in Ihrem Arbeitsbereich ist das alles kein Thema? Falls gedacht - aber - kein Problem. Denn deshalb  fängt hier meine Arbeit an. Denn der Anteil von Mitbürgern, Mitarbeitern in Unternehmen, Schülern oder Freunden in ihrem Umfeld die evtl. gelegentlich oder ständig solche Substanzen benutzen steigt. Und Sie kennen nicht einmal die Begriffe?

Sie wissen nicht was hinter den Begriffen steckt, welche Wirkungen diese Stoffe entfalten und wie sie Konsum oder Missbrauch erkennen könnten. Sie unterschätzen vielleicht sogar di eigene Verantwortung für die Arbeitssicherheit und die strafrechtlichen Folgen, wenn etwas passiert (z.B. ein meldepflichtiger Betriebs- oder Arbeitsunfall).

 

Durch die Unfallverhütungs und Arbeitsschutzvorschriften sind Sie, falls Sie Führungskraft sind (oder Lehrer)  verpflichtet, vorzubeugen und zu handeln - auch wenn es um die Verhütung von Einnahme oder missbräuchliche Einnahme bestimmter Substanzen geht.

Sie könnten auch "Garant" im strafrechtlichen Sinne sein und somit für viele Handlungen ihrer Kinder oder Mitarbeiter verantwortlich gemacht werden, auch in Zusammenhang mit der ärztlich verordneten Gabe betäubungsmittelhaltiger Arzneien. 

Auch als Führungskraft können Sie in die Garantenstellung geraten und dadurch für das Handels Ihrer "Untergebenen", durch Unterlassen,  verantwortlich sein.

Dabei läßt sich heute oft nicht mehr trennen, ob der Missbrauch von Fertigarzneien oder von illegalen Drogen mehr Aufmerksamkeit fordert. Menschen nehmen heute, nachgewiesener Maßen,  oft die verschiedensten Substanzen gleichzeitig ein, um ihr Wohlbefinden, ihre Leistungs- und Aufmerksamkeit zu steigern, Müdigkeit oder Prüfungsangst zu mindern oder einfach eine gewisse innere Ruhe zu empfinden. Man nennt das Politoxikomanie!

 

Fakt ist - und hier kann ich auch auf meine mehr als 35jährige Erfahrung als leitender Kriminalbeamter im Drogen- und Medikamentenbereich und auf meine Erfahrung als Gesundheitsberater mit psycho - kinesiologischer Ausbildung, sowie Hosptitationen im ärztlichen Bereich verweisen  - dass sich der Missbrauch derart ausgebreitet hat, dass mittlerweile viele Behörden und Institutionen, wie Krankenversicherungen oder Ärzte- und Apothekerverbände im Rahmen interdisziplinärer Meetings nach Möglichkeiten suchen, effektive Aufklärung zu betreiben, um dieser negativen gesundheits- und gesellschaftspolitischen Entwicklung entgegenzuwirken.

Auch die Strafverfolgungsverhörden (Polizei, Staatsanwaltschaft) und die staatlichen Gesundheitsämter haben, ebenso wie zunehmend auch die Berufsgenossenschaften, diesen sehr komplexen Themenbereich in ihre Fortbildungs- und Präventionsprogramme aufgenommen.

Man ist aufmerksamer und sensibler geworden, wenn es um Medikamente und Drogen (im Arbeitsbereich) geht, was aber auf keinen Fall heißen soll, dass wir auf nötige Arzneien verzichten sollen oder müssen.

 

Bei meiner Arbeit zeige ich die Wahrscheinlichkeit auf, mit der bestimmte Substanzen mit Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit in Ihrem persönlichen und geschäftlichen Bereich auftauchen werden. Ich sensibilisiere die Seminarteilnehmer(innen).

Mit zahlreichen Fallbeispielen sowie den Möglichkeiten der Erkennung von Substanzmissbrauch erhöhe ich die Sensibilität zur Thematik, stelle die wichtigsten Stoffe vor und erläutere die wesentlichen straf-, zivil- und arbeitsrechtlichen Fakten, die in den vorgestellten Fallbeispielen eine Rolle spielten.

 

Der wichtigste Baustein meiner Vorträge und Seminare sind allerdings Lösungsmöglichkeiten bei Verdachtsfällen, effektive und umsetzbare Präventionsmöglichkeiten, schon in den kleinsten Organisationseinheiten eines Unternehmens und die Fähigkeit angemessen und respektvoll Hilfe anzubieten, wenn mögliche Gefährdungsaspekte für die Arbeitssicherheit auftauchen. 

Workshops zur Gesprächstechnik (Stufengespräche) in Verdachtsfällen und zur Vorbereitung und Umsetzung sinnvoller, wenig personal- und kostenintensiver Präventionsmaßnahmen, ergänzen den Buchinhalt und meine Seminarinhalte.

 

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Zahlreiche Firmen haben deshalb bereits reagiert und das Thema in Fortbildungsveranstaltungen für Führungskräfte, Ausbildungspersonal, Personalsachbearbeiter oder Sicherheitsfachkräfte aufgenommen.

Viele Schulen oder Lehrverbände haben sich angeschlossen, um ein sehr brisantes, aber oft ignoriertes Thema aufzugreifen und präventiv tätig zu werden.

 

Dabei erscheint es mir wichtig darauf hinzuweisen, dass ich mit meinem Buch "Drogen- und Sbstanzmissbrauch im Unternehmen" und bei meinen Vorträgen und Seminaren keine "schlafenden Hunde" wecke, sondern - und das zeigen die Rückmeldungen - eine wichtige Unterstützung zum Erhalt der Arbeitssicherheit leiste.

Es liegt jetzt nur an Ihnen das Thema aufzugreifen und in Ihrem Bereich für die nötige Aufklärung und Prävention zu sorgen, um ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Aufklärungs- und Informationspflicht als Verantwortlicher für ein Unternehmen nachzukommen und die Wahrscheinlichkeit von substanzbedingten Unfällen, Ausfallszeiten, Qualitätseinbußen, Regressen usw. zu minimieren.

 

 

PROTECT YOU & ME

(Buch Verlagshaus Zitzmann / Nürnberg - ISBN 978-3-96155-121-6)

 

ist ein Selbstschutzprogramm, das ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen als langjähriger Einsatzleiter im Bereich der Drogen- und Medikamentenkriminalität, als ehemaliges SEK-Mitglied und als (Stief-) Vater von mittlerweile sechs erwachsenen Kindern - in meiner Patchwork-Familie - sammeln konnte. Diese Erfahrungen habe ich in meinem neuen Buch zusammengefasst, um in erster Linie effektive Verhaltensmuster aufzuzeigen, wie man verbalen und körperlichen Angriffen aus dem Weg gehen kann. Eregnisse kriminologischer Studien zur "Tatschockumkehr" sind ebenfalls eingearbeitet.

Dabei spielen Fakten wie Verbesserung der Aufmerksamkeit, Aufbau eines Gefahrenradars nach der Bewertung von Beobachtungen, Steigerung des Selbstbewusstseins und mentale Vorbereitung auf mögliche, unangenehme Situationen im Alltagsleben die entscheidende Rolle.

Dies deshalb, weil man damit in vielen Fällen einen vermeintlichen Angreifer dazu bewegen kann, sein kriminelles oder aggressives Tun nicht in die Tat umzusetzen. Man muss allerdings wissen und üben, wie man sowas macht.

 

Da es leider nicht immer reicht aufmerksam zu sein, Selbstbewusstsein zu zeigen oder sachlich zu argumentieren, um einen Angreifer von seinem Vorhaben abzuhalten, ist ein Teil meines Buches und auch der Kurse einfacher, aber effektiven Abwehr- und Schlagtechniken gewidmet.

Der Jurist Jörg Zitzmann, selbst absoluter Fachmann im Bereich der Arbeitssicherheit, hat den rechtlichen Part beigesteuert, in dem rechtliche Aspekte der Selbstverteidigung - wie Notwehr und Nothilfe, um zwei wichtige Beispiele zu beschreiben - anschaulich erläutert werden.

Verhaltensempfehlung bei Gewalt- und Amoklagen an Schulen, bei Bränden, Verkehrsunfällen, in öffentlichen Verkehrsmittel uvm. sind ebenfalls Inhalt der Buches und auch der dazu angebotenen Kurse.

Die Besonderheit an diesem Buch ist die Tatsache, dass das Skript bereits vor der Vorlage bei den Lektoren von Schüler(innen) gelesen und bewertet worden ist, um die, für die wichtigsten Zielgruppen richtige Sprache bzw. Ausdrucksweise zu finden. Anschließend bewertete eine Mutter den Inhalt.

Die entsprechenden Statements sind im Buch abgedruckt. 

 

Kurse zu diesem Programm gibt es mittlerweile an verschiedenen Schulen und auch Industrie und Wirtschaft zeigten Interesse, speziell im Rahmen von Ausbildungsmaßnahmen für Berufsanfänger. 

Mittlerweile haben auch verschiedene Schulen in Bayern das Trainingsprogramm gebucht und durchgeführt und die neuste Anfrage kommt von einem Schulamt, dass einen Kurs für Lehrkräfte plant, 

Unterstützt wird meine Trainingsarbeit, von einem weiteren, ehemaligen SEK-Beamten, einem semi-professionellen Boxtrainer sowie einer Gymnastiallehrerin, die sich auf sinnvolle Verhaltensmuster bei Mobbing und Cyper-Mobbing spezialisiert hat.

 

Die Kurse werden für Jugendliche ab 12 Jahren sowie für Erwachsene angeboten. Besondere Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Allerdings sollten sich die Teilnehmer(innen) im Klaren sein, dass in den Kursen Körperkontakt unvermeidlich ist und auch Szene üblicher Vokabular zum Einsatz kommt.

 

 

 

F.H. Wimmer 

 

aktualisiert: 27.10.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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